Nachtragsvoranschlag: Gemeindefinanzen in Ordnung – Investitionen gesichert
Ein Bericht vom Finanzausschussobmann Erich Leitner
Wie ich in der Gemeinderatssitzung vom 22. September 2016 berichten durfte, geht es den Finanzen der Gemeinde Pinsdorf recht gut. Wie jedes Jahr habe ich den Nachtragsvoranschlag präsentiert. Hierbei werden jene Zahlen, die man für den Budgetvoranschlag geschätzt hat, erneut überprüft und neue finanzpolitische Überlegungen angestellt.
Was ist ein Nachtragsvoranschlag? Wenn der Gemeinderat das Budget für das kommende Jahr beschließt, schätzt es in vielen Bereichen die wahrscheinlichen Ausgaben. So kann man z.B. von ähnlichen Kosten bei der Altenbetreuung ausgehen oder einen langfristig geplanten Umbau einplanen. Jedoch können jedes Jahr neue Herausforderungen zu Mehrkosten führen – jedes Jahr im September gibt es deshalb einen Nachtragsvoranschlag. Hier werden die geschätzten Zahlen mit der bislang eingetretenen Realität überprüft – sollten Maßnahmen notwendig sein, um eine eventuelle finanzielle Misslage zu verändern, so ist jetzt noch etwas Zeit um auszubessern.
Nachtragsvoranschlag
Die Wirtschaftslage ist zwar nicht die beste, doch Pinsdorf kann heute wieder mit beträchtlichen Mehreinnahmen rechnen: Zu den großen Gewinnbringern zählt die Kommunalsteuer, Landeszuschüsse und Bedarfszuweisungen vom Land Oberösterreich. Dadurch ist es uns gelungen, notwendige Ausgaben wie die Wohnhaussanierung Schulweg 4, die Heizsanierung in der Volkschule, ein Löschteich und den Ankauf eines E-Autos für den Essenstransport vorzusehen.
Um unsere Investitionen zu würdigen, möchte ich noch die Gesamtausgaben für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Pinsdorf erwähnen: 395.000 Euro investiert die Gemeinde in die Renovierung und den Neubau im Betreuungsbereich.
Bürgermeister Ing. Dieter Helms war bei den Vorsprachen bei Landesrat Reinhold Entholzer wieder sehr erfolgreich – er konnte für Pinsdorf wieder beträchtliche Finanzmittel lukrieren.
Dies ist deshalb so erfreulich, da alle laufenden Vorhaben und speziell die neuen Investitionen Kindergarten- bzw. Krabbelstubenzubau, Tennisklubgebäude und die barrierefreie Umgestaltung des Gemeindeamtes somit ausfinanziert sind.
Zum Thema Schulden
Hier ein Auszug aus dem letzten Prüfbericht der BH Gmunden „Der Verschuldungsgrad der Gemeinde kann als sehr niedrig bezeichnet werden. Die Gemeinde hat keine ausgelagerte Gesellschaft und daher auch keine ausgelagerten Schulden“.